Hildegard Pohl

Wilde Hilde

Pianistin

HILDE

HildegardPohl: Deutschlands swingende Konzertpianistin, Frankens einzige Swingpianistin, Wilde Hilde und……… Hilde ist ein Tastenphänomen, versiert in Klassik und Jazz, und fast unerreicht im Crossover beider Welten. Legendär sind ihre aus Publikumswünschen improvisierte Konzertstücke, stilübergreifend , stilsicher und stilistisch im einzigartigen  „Hilde-Swing“ einzuordnen. Ihre klassische Technik und ihr unbestechliches Ohr lassen ihr Klavierspiel immer zu einem Erlebnis werden, das man nicht vergisst!

 

Bio:

Bereits im zarten Alter von 7 Jahren wurde die am 17.März in Stuttgart geborene Hildegard kurzfristig zum Zeitungs-Star: Sie erflötete sich einen ersten Preis beim Wettbewerb der Stuttgarter Volksschulen und erschien in Lebensgröße in der dortigen Heimatpresse.

Von diesem Erfolg angetrieben (die Nachbarschaft war begeistert) stürzte sie sich auf Klavier, Geige und Kirchenorgel, trat ins Schulorchester des Fanny-Leicht Gymnasiums ein, bereicherte den Schulchor immer öfter am Piano und orgelte über Jahre die sonntäglichen Gottesdienste ihrer katholischen Gemeinde, wo sie ihre Improvisationslust mit Bach und Bernstein-Mixturen entdeckte.

Nach Musikleistungskurs und Abitur wanderte sie nach Nürnberg aus, studierte dort klassisches Klavier (Chopin, Mozart, Beethoven & friends) und ganz heimlich Jazz. Auftritte mit dem Damentrio „Hollywood wir kommen“, Soloprogramme mit „Hildes Wildes Piano Cabaret“ und die Gründung des HildegardPohl_Trios bestärkten sie in ihrem Vorhaben , und Hilde begann ganz öffentlich zu swingen.

Unzählige Konzerte, Galas und Fernsehauftritte folgten, das Publikum war begeistert, Hilde auch, CDs wurden veröffentlich, und sie spielt und spielt und spielt. Ganz öffentlich, Jazz, Klassik , Cabaret und auf jedem Flügel den sie sieht. Die Spiellust ist ungebrochen, das Publikum und die Säle werden immer größer, und es geht steil nach oben! Keine Tasten sind vor ihr sicher! Passen Sie schon mal auf ihr Klavier auf!! Sie kommt garantiert auch zu Ihnen!

Kontakt:wild@hildegardpohl.de  fon: 0170/4060250

Hildegard Pohl Pianistin Nürnberg-Fürth-Erlangen-München-Hamburg-Berlin-Frankfurt-Mainz-Saarbrücken-Stuttgart-Hannover-Bonn-Osnabrück…………

PROJEKTE

Hier finden Sie Hilde Pohls wilde Projekte, Infos, und natürlich auch Musik, Bilder……anklicken und mehr wissen !!

  • All
  • Pianistinnen
  • Quartetto diavolo
  • trio
  • Hilde solo
  • Vantasten&trommeln
  • christmas swing
  • Bach music
  • unvergesslich
  • mit liebe
  • Tschaikowsky
  • Wilde Hilde
  • Stummfilmpianistin
  • Swingkowsky
  • Stummfilm
  • Pianistin Nürnberg

TERMINE

 

 

2017

 

Sa 29.4.2017 19:30 Schloss Schwaig/bei Nürnberg „Tschaikowsky goes Swingkowsky“ Nussknackerblues&Zuckerfeeswing – Konzert mit dem HildegardPohl_Trio

Mo 8.5.2017 19:00 Stummfilm im Casablanca Kino Brosamerstraße mit Hilde und Yogo

So 14.5.2017 17:00 MUTTERTAGSKONZERT Burg Rabenstein / Ahorntal „Pohl&Pohl“ Ein Flügel für zwei:Victoria Pohl und Hildegard Pohl spielen von Klassik bis Jazz.

So 21.5.2017 19:30 „Rosarote Frühlingslieder“ Rebecca Martin und Hilde Pohl aus der Reihe „Songs für alle Jahreszeiten“. Schloss Almoshof bei Nürnberg

So 2.7.2017 19:00 Film / ab 20.30 Jamsession im Casablanca Kino Nürnberg mit dem HildegardPohl_Trio – Film&Jazz aus der Reihe: BLUE NOTE KINO

Fr 14.7.2017 18:00 Jazzfestival „St.Georgen swingt!“  mit dem HildegardPohl_Trio Bayreuth

So 6.8.2017 20:00 Katharinenruine „Stummfilm Abend“ mit Hilde&Yogo KULT!!!

Do 21.9.17  15:00-18:00  Erlangen/Arcaden „Hilde Pohl spielt Wunschkonzert“ Arcaden-Jubiläumswoche

FR 6.10.2017 20:00 70 Jahre Barockfestival Neuburg/Donau Birdland „Swing it Mr.Bach!“ mit dem HildegardPohl_Trio Karten jetzt reservieren!

DO 12.10 2017 Radiosalon Nürnberg „RE-FORM“ 

FR 13.10.2017 20:00 Planetarium Nürnberg „Von Bach bis Luther“das HildegardPohl_Trio spielt Musik von Bach und Luther mit einer bestechenden Mischung aus Klassik&Swing! Ein musikalisches Vergnügen ! Mit Hilde Pohl- Yogo Pausch- Norbert Meyer-Venus Karten beim BIZ und im Planetarium!

SO 15.10.17 11:00  Villa Leon : BENEFIZ -Familienkonzert zugunsten des Kindermuseums Nürnberg –am Steinway: Hildegard Pohl / Trommeln Yogo Pausch   mit KLAVIERVERSTEIGERUNG – Klavier von Piano-Haid !!!

DI 17.10.17 20:00 Rosegarden  „Ein rosaroter Liederabend “ mit Rebecca und Hildegard

FR 20.10.2017 20:00 Festival in Neumarkt/Oberpfalz: Jazz in der Residenz „Der große Hildegard Knef Abend“ mit dem HildegardPohl_Trio Hilde Pohl -Yogo Pausch -Norbert Meyer-Venus

SO 29.10.2017  21.StummFilmMusikTageNürnberg Filmhaus Kino: „Why worry“ Harold Lloyd / Vorfilm  Stan&Oli     Hilde Pohl/Yogo Pausch

SA 4.11.2017 20:00 Hubertussaal Nürnberg „EIN Flügel für ZWEI!“ Hildegard&Victoria Pohl spielen Klassik, Blues, Jazz & Swing………

So 12.11.2017 18:00 Neunkirchen am Sand“Salondame herzt Tastentiger“ Peter Wittmann-Tenor und Hilde Pohl -Pianistin in einer nostalgischen Revue –

DO 7.12.17 Galerie Gaswerk Schwabach „Weihnachtliches Swingkonfekt“ HildegardPohl_Trio & Rebecca Martin

FR 15.12.17 Dehnberger Hoftheater „Swing,Christmas,swing!“ HildegardPohl_Trio goes Christmas for Swing….& more….

DI 26.12.2017  Hubertussaal Nürnberg  Kult-Konzerttag !!!“Weihnachtliches Swingkonfekt“ mit dem HildegardPohl_Trio und Rebecca Martin   

Und….schon mal im Auge behalten:

So 31.12.2017 Burg Rabenstein: mit dem „HildegardPohl_Trio!“ nach 2018 swingen……… ….Reservierungen laufen…schnell sein….

 

 

 

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Reservierung oder Kartenvorverkaufs. Einige Adressen des jeweiligen Veranstalters finden Sie hier:

Blindeninstitut Rückersdorf Infotelefon: 0911 / 95770 Fax: 0911 / 9577111 oder per E-Mail: rueckersdorf@blindeninstitut.de Internet: www.blindeninstitut.de

Gesellschaft-Museum Campestraße 10, 90419 Nürnberg, Telefon 0911 – 331 445

Burg Rabenstein Rabenstein 33 95491 Ahorntal Telefon 0 92 02 / 970 044 0  info@burg-rabenstein.de

Dehnberger Hoftheater
Dehnberg 14, 91207 Lauf Telefon: 09123 95449-0

Galerie Gaswerk Schwabach Nördliche Ringstr. 9, Telefon: 09122 / 937882, www.galerie-gaswerk.de

Gostner Hoftheater Austraße 70, 90429 Nürnberg, Telefon 0911 – 26 15 10 oder 26 63 83
www.gostner.de oder www.reservix.de

PZ-Kulturraum Karten:(09123) 175-150.  oder www.reservix.de

Fanpage

  • Vielen Dank für das wunderbare Konzert in Coburg! Wir waren alles begeistert und hören die Christmas CD rauf und runter.

    Madleine Müller-Hagen

    MALIK VIA FACEBOOK
  • Was für eine tolle homepage. Und was für eine tolle Pianistin.

    Peter Schirmacher

    BCAUSE VIA THEMEFOREST
  • Wir freuen uns schon auf das Konzert am 26.12 , und kommen extra aus Regensburg angereist!   Familie Köhler

    DEORHAM VIA THEMEFOREST

Presse

NEUBURG a.d.Donau       70 Jahre Barockfestival  / Jubiläumskonzerte

Augsburger Allgemeine 8.10.2017
Das hätte dem großen Johann Sebastian Bach gefallen
Das Hildegard Pohl Trio begeistert im Birdland Jazzclub mit „Swing it, Mr. Bach!“. Von Peter Abspacher

Vollblut-Jazzer und Bach-Versteher waren am Freitag im Birdland zu Gast: Norbert Meyer-Venus (Bass), Hildegard Pohl (Piano) und Yogo Pausch (Schlagzeug).
Es ist zugespitzt formuliert, aber die Devise stimmt schon: Du kannst nicht Jazz spielen, ohne auch Bach zu spielen. In der Musik des großen Johann Sebastian ist, wenn man genau hineinhört, alles bereits angelegt: Swing, Drive, unbändige Fantasie und die Lust an der Improvisation genauso wie die Strenge von Kontrapunkt und Fuge. 300 Jahre jung ist diese Tonsprache inzwischen und ihr inneres Feuer entzündet Künstler immer neu – ob sie sich nun in die historische Aufführungspraxis vertiefen oder ein wenig lockerer mit dieser Fülle musikalischer Steilvorlagen umgehen.

Das Hildegard Pohl Trio aus Nürnberg ging im Birdland Jazzclub sehr frei und beschwingt, zugleich aber respektvoll und manchmal sogar mit Ehrfurcht (wenn man dieses schöne alte Wort verwenden will) ans Werk. Die drei Künstler Yogo Pausch (Schlagzeug), Norbert Meyer-Venus (Bass) und Hildegard Pohl (Piano) haben eine profunde klassische Ausbildung am Meistersinger-Konservatorium genossen, sie kennen ihren Bach also genau. Auf dieser Basis verwandelt sich der Großmeister des Barock in einen faszinierenden „Mr. Bach“, der swingt, der groovt und der das Publikum mitreißt.Dieser Sound im Jazzkeller hätte wohl auch Johann Sebastian gefallen, wenn er incognito in der Neuburger Altstadt hätte vorbeischauen können. Denn das Hildegard Pohl Trio lieferte eine moderne Hommage auf den alten Bach ab, locker und ernsthaft zugleich, mit untadeliger technischer Perfektion. Große Musik auf der Grundlage großer Musik, keine Manier des allzu Modernen, keine aufgesetzten Effekte. Sondern Improvisationskunst mit hohem Anspruch an sich selbst.

Zum Beispiel das „Italienische Konzert“, das Hildegard Pohl und ihre Mitstreiter zu einem „Concerto Italiano Vero“ machen. Strahlend stellt Hildegard Pohl die ersten Akkorde in den Raum, man versenkt sich in diese oft gehörte Musik und schon beginnt eine Reise durch die Welt der Improvisation, der witzigen Verfremdung, der feinen Zitate etwa aus Vivaldis Jahreszeiten oder einer alten Canzone. Auf emotionale Passagen folgt die Leichtigkeit scheinbar simpler Tonfolgen, immer spannend und mit überraschenden Einfällen aller drei Instrumente.

Ein hinreißendes Erlebnis bot die „Swinging Toccata“, die puristische Fans dieses allzu bekannten Orgel-Werkes genauso begeistert wie jene, die es lieber in einer kräftig aufgenordeten, heißen Jazz-Variante haben. Vor allem Hildegard Pohl lässt ihrer Fantasie-Lust auf den Tasten freien Lauf, und Bass wie Schlagzeug stehen ihr nicht nach.

Was die Qualität dieses Trios ausmacht, wird in der Interpretation der berühmten Air und des Ave Maria besonders greifbar. Das ist nahe am Bach der Original-Instrumentierung, alle drei Jazzer sind sich bewusst, dass man diese Musik nicht zu freihändig verändern und umkrempeln sollte. So entsteht eine dichte Jazz-Art, die Swing und Drive elegant mit dem „klassischen“ Barock verschmilzt. Cross over, das heißt ja nicht, leichthin über Grenzen und Stile hinwegzuspringen. Gefragt ist vielmehr, sich beide Welten anzueignen, ihre Eigenheit zu verstehen und dann ein stimmiges, spannendes Drittes daraus zu erschaffen.

Diese musikalische Kreativität hat das Hildegard Pohl Trio beim Jazz-Event der Neuburger Barockkonzerte dem Publikum als Geschenk gemacht. Die Verbindung von Barock und Jazz, seit inzwischen 17 Jahren praktiziert, ist mit ein Grund dafür, dass die Konzertreihe auch im 70. Jahr alles andere als alt aussieht.

 

 

Swing it Mr.Bach   in der Presse NN

Trio Bach

 

Greding 20.11.15

Die „wilde Hilde“ groß in Form
Frankens einzige Swing-Pianistin gab in Greding temperamentvolle Vorstellung – Hildegard Pohl bringt Schwung in Ihr Leben“, versprechen die Plakate, die auf die Veranstaltung im Gredinger Rathausfoyer hinweisen. Und in einem zweieinhalbstündigen Konzert macht die „Wilde Hilde“ ihrem Namen alle Ehre.Heute ist sie in Greding und reißt eins ums andere Mal die Zuhörer im vollbesetzten Saal zu begeistertem Applaus hin. 

Schon zu Beginn: Anhaltender Applaus empfängt die Künstlerin. „Das ist ein guter Anfang“, stellt sie fest, streift das lange blonde Haar zurück und greift voll in die Tasten ihres E-Pianos, um Mozarts türkischen Marsch, den Säbeltanz von Khatschaturian und Tschaikowskys Klavierkonzert in b-Moll in freier Improvisation swingend zu interpretieren. „Verstehen mich alle, auch wenn ich nicht Ihren seltsamen Dialekt spreche?“, fragt sie in die Runde, denn sie ist eine gebürtige Stuttgarterin, die es nach Nürnberg verschlagen hat, um dort am Konservatorium klassische Musik zu studieren…………………

…..Zettel mit Musikwünschen der Zuhörer waren vorher eingesammelt worden. Acht werden gezogen. Aus dem Stegreif vollbringt Hilde Pohl die nächste Meisterleistung. In einem Potpourri erklingen 99 Luftballons, Der Fluch der Karibik, Bachs Toccata in d-Moll, Schuberts Forelle, The Winner takes it all und das Wolgalied. Tosender Applaus für ihr Können ist ihr sicher.

 

Herzogenaurach 10.1.2016

Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) die Frauenorganisation der SPD hatte sich zu ihrem Neujahrsempfang mit der „wilden Hilde“ eine Ausnahmekünstlerin eingeladen. Frankens einzige „Swing-Pianistin“, eine Grenzgängerin zwischen Klassik und Jazz, ließ es dann im Saal des El Castaño dann auch so richtig krachen.

Ernste und leichte Töne beim Neujahrsempfang

ASF: Zweite Bürgermeisterin sprach über die Flüchtlingssituation — Hildegard Pohl begeisterte mit Musik………………………………………………………………………….

Dann übernahm die „wilde Hilde“ das Kommando. Hildegard Pohl, Frankens einzige Swingpianistin, eroberte im Handumdrehen das Publikum. Da brauchte es gar nicht ihre Aufforderung: „Seien Sie locker, und entspannen Sie sich.“ Kraftvoll griff sie in die Tasten und gab als Auftakt schon einmal eine Kostprobe ihrer Virtuosität.

Klassik, Jazz, Pop — eine Koexistenz aller Musikgenres vereinigte sie zu einem gelungenen neuen Sound. Eine Improvisationskünstlerin, die nicht nur mit ihrem Können als Konzertpianistin, sondern auch mit ihren ungewöhnlichen Einfallen die Zuhörer begeisterte.
Da war sie etwa bereit, einem Gast Klavierunterricht zu erteilen und — welch ein Zufall! – die Wahl fiel auf einen Mann mit roter Krawatte. Vierhändig durfte Bürgermeister German Hacker mit Hilde Pohl den neu kreierten „Herzogenauracher Rock‘n‘Roll“ anstimmen. Begeisterungsstürme löste diese Welturaufführung aus.
Die Forderungen der SPD-Frauen würdigte sie in einem extra für diesen Auftritt getexteten ASF-Song. Im Stil von Hildegard Knef bekräftigte sie ihr Statement: „Ich brech’ mit jeder alten Tradition, ich hol’ den Mann von seinem Thron.“
Der frechen „wilden Hilde“ hätten die Zuhörer sicher gerne noch länger gelauscht, aber sie beendete den Neujahrsempfang mit einem Potpourri aus sieben gewünschten Liedern. Mühelos vereinigte sie dabei den Bolero von Ravel mit „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Yesterday“ von den Beatles zur „Herzogenauracher Hymne“.
Ihre Zugabe „Man nennt mich die wilde Hilde“ entließ ein bes(ch)wingtes, begeistertes Publikum ins neue Jahr.
MARGOT JANSEN

Coburg  7.12.2015

Feurig swingende Weihnachtsweisen

Das Hildegard-Pohl-Trio bereitet dem Publikum im Versicherungsverein ein jazziges Vergnügen. Der Bogen der Improvisa- tionen spannt sich von Bach bis zum „Stille- Nacht“-Blues.

Von Dr. Peter Müller

Coburg – Das hätte sich die Konzertpianistin Hildegard Pohl auch nicht träumen lassen, dass sie bei ihrer Versicherung in der HUK-Coburg-Stadt einmal ein Jazzkonzert spielen wird. Umso erfreuter waren sie und ihre Freunde am Montagabend bei dem altehrwürdigen Versicherungsverein, dass es in Coburg auch Kultur gibt und Freunde ihrer hohen Kunst, des kreativen Jazz.

Die Pianistin hat mit Norbert Meyer-Venuss am Kontrabass einen einmaligen Solisten an ihrer Seite, der das Pizzicato des Zupfbasses zum me- lodischen Erlebnis macht. Und ihr Lieblingsschlagzeuger Yogo Pausch setzt dazu mit seiner fein gepflegten Schlagmaschine noch einen drauf. Sein Schlagzeug kann nicht nur wie ein Fahrrad klingeln, wenn er pfeift oder trötet wie ein Spitz- beziehungs- weise Breitmaulfrosch, sondern es kann wie der Bass rhythmisch die Melodie mitsingen. Ein irrer Typ, dem die Genialität der Rhythmen aus den Schlagstöcken sprießt. Zu- dem hat er Perkussionszubehör wie nachwachsende Rohstoffe bei sich, sodass es ihm nicht schwer fällt, den Song „Der Kameltreiber hat an Weihnachten Geburtstag“ nach der Melodie „Schneeflöckchen“ zusammen mit „Happy Birthday“ zu demonstrieren.

Die „Wilde Hilde“ ist als Grenzgängerin zwischen klassischer Musik und swingendem Jazz, besonders in der Ineinander-Verwebung beider Stilrichtungen, der innovative Kopf ihres seit 2001 fest verwachsenen Trios. Die drei Künstler entwickelten zusammen ihren typischen Sound von swingender klassischer Musik, sodass sich beide Gefährten Hildes auf jede spontane Idee immer schon innerlich eingestellt haben, jede Verzierungen ihrer freien Improvisationen sofort und punktgenau exakt melodisch und rhythmisch mit vollziehen. Wie ein lebendiger musikalischer Organismus aus drei autonomen Organen.

Mit ihren Crossover-Improvisationen beweist die klassische Konzertpianistin, dass sie die Kunst des frei- en Spiels beherrscht und die Gabe besitzt, musikalische Themen intellektuell fortzuschreiben. So scheint in ihrer Bachinterpretation – als „Tannenbaum Toccata“ oder „Il Badinero“ als Bossa Bach – Jacques Loussier neue Wege zu gehen. Hildegard Pohl lebt Jazz, vergräbt sich in die einzelnen Klänge ihres Pianos und tankt Rhythmus, der ihren Puls bestimmt. Die Pianistin und ihre zwei Begleiter sorgten vor vollem Haus für ein höchstes swingendes Vergnügen und ein begeistertes Publikum.

Es war spürbar, wie die Vereinsbesucher auftauten. Wer möchte nicht selbst einmal so gekonnt und frei die Melodie des „Nussknacker Marsches“ von Peter Tschaikowsky verjazzt singen oder pfeifen. Das Hildegard-Pohl-Trio erfüllte diese Wünsche in mitreißender Perfektion und Laune. Ob „Santa Claus is coming to town“ oder Beethovens „Wut über den verlorenen Groschen“ – in Jazz swingt jede Melodie gleich viel freier; und wenn dann noch Yogo an seinem Schlagzeug in Beethoven’sche Rage kommt, dann. . ……

Und die Wege haben die Komponisten selbst bereitet, wie Astor Piazzollas „Tango für Elise“ nach Ludwig van Beethoven zeigt, oder der „Tannenbaumtango“ mit historischen Variationen a là Mozart, Brahms bis Schoenberg und Rolling Stones. Das Trio kann auch besinnlich und bewies das in „Irish dreams“ nach der Hymne „Danny Boy“, in dem nach Rio verlegten „Leise bossart der Schnee“ oder dem herausragend ge- spielten „Jazz Waltz“ von Dmitri Schostakowitsch.

Ihrem Markenzeichen, bei Spontan-Improvisationen auf musikalische Wünsche des Publikums einzu- gehen und quer durch die Musikgenres miteinander zu verbinden, ist Hildegard Pohl auch in Coburg ge- recht geworden. Nach diesem heißen Weihnachts-Wunschkonzert, von „Ave Maria“ über „What a Won- derful World“ bis „Let it be“, blieb zum Finale nur noch der Blues, der „Stille-Nacht“-Blues.

Berlin 27.3.2013

Oxfam-Song

„Paillettentops, Strumpfhosenhalter, Schnupftabak, Kaffee, Andenken aus dem Urlaub, die doppelte CD, auch falsch geschenkte Bücher kann ein jeder gern entbehrn, und alles, was du nicht brauchst, kaufen andre richtig gern.“ So heißt es im Oxfam-Song, den Hildegard Pohl komponiert und getextet hat. Die Musikerin, unter dem Namen „Wilde Hilde“ Nürnbergs bekannteste Konzertpianistin und Sängerin, tritt seit vielen Jahren bei Shop-Eröffnungen und -Jubiläen auf.

Frau Pohl, was begeistert Sie an den Oxfam Shops?

Das ehrenamtliche Team, das dahinter steht. Da ist so eine Flut von Wärme und Zusammenhalt. Das finde ich sehr schön. Ich habe hier unglaublich aufgeschlossene Menschen kennen gelernt, die offene Ohren haben für das Leid anderer, aber auch für das Gute. Die sich einbringen. Wenn eine Idee von so tollen Menschen getragen wird, dann macht Oxfam etwas richtig.

Wie sind Sie auf die Shops aufmerksam geworden?

Dank des Schulbuchs meiner Kinder: Da war eine Seite drin über London – mit dem Liedtext von „Streets of London“. Daneben wurden die Shops beschrieben und ihr Konzept. Ich war gleich begeistert von der Idee. Als ich angefragt wurde, im Nürnberger Shop aufzutreten, habe ich mich gefreut, dass es die Geschäfte auch in Deutschland gibt.

Haben Sie dort schon mal etwas gekauft – z.B. das besungene Paillettentop?

Ja natürlich. Ich animiere meine ganze Umgebung ständig, zu Oxfam zu gehen. Meine Tochter ist Stammkundin. Ich selbst habe schon so manches Glitzerteil gefunden: Alles was auf der Bühne an mir glitzert, könnte von Oxfam sein. Ich bin noch auf der Suche nach einer grünen Lederhose. Darin wäre ich eine gute Oxfam-Botschafterin.

Was hat Sie zum Oxfam-Song inspiriert?

Da brauchte es nicht viel Inspiration. Ich ging in den Laden und schon war das ganze Lied da. Das floss aus der Feder……

 

Referenzen

ARD Studio Frankfurt / Bayerisches Fernsehen / Les Sables d`Olonnes / Kammerbühne München / Dehnberger Hoftheater  / Gostnerhoftheater /  Tassilo Theater / Tiffany / Porsche / Audi / Bayerischer Landtag München / Burg Rabenstein / Kulturtage Eggenfelden / Hannover Bühne / Messe Frankfurt / Cebit Hannover / MS Europa / DATev / Kursaal Baden-Baden / Basel-Messe / Alfalaval / Cartier /Zürich / Venedig Biennale / Siemens/ Kopenhagen / Jazzstudio Nürnberg / Tafelhalle / Stummfilmfestival Weilheim /University of the Street New York /Hamburg Maritim/Stadthalle Braunschweig/Wiesbaden/Oxfam Berlin-Frankfurt/Eröffnung Osnabrück/.………………………………………

CD SHOP

Hier finden sie alle meine CDs , unter wild@hildegardpohl.de für 15 euro + Porto zu bestellen, ebenso bei www.amazon.de und allen anderen Merchandising Plattformen.

 

Die neue CD ist da:

 

01

2016

 

Bach

2015

 

FrontChristmas:SuperQualität

2013

 

MonaLisa-2

2012

 

Digipack_kl.fh11

2011

swingtricks

 

2007